Kurz & bündig
- Lange Zeit verpönt, erleben Obligationen im Zuge von steigenden Zinsen ein Revival.
- Die Stimmen mehren sich, dass die Zinsen in der Schweiz bald wieder fallen könnten.
- Im Unterschied zu den stark schwankenden Aktien gehören festverzinsliche Wertpapiere wie Unternehmens- oder Staatsobligationen von erstklassigen CH-Emittenten zum risikoarmen Teil des Vermögens.
- Während ein Ausfall solcher Schuldner («Kreditrisiko») praktisch ausgeschlossen werden kann, gilt es dem Zinsänderungsrisiko besondere Beachtung zu schenken.
- Das Zinsänderungsrisiko wird mit der «Modified Duration» ausgedrückt. Diese Risikokennzahl besagt, wie stark der Obligationenkurs fällt oder steigt bei einer Zinsänderung von 1 Prozentpunkt.
- Trotz der Zinswende: Die Verzinsung von kurz- bis langlaufenden Obligationen erstklassiger CH-Emittenten beträgt aktuell nur rund 1%.
- Aktuell ebenfalls rund 1% erhält man auf dem CH-Sparkonto. Zusätzlich ist der Sparbatzen auf der Bank liquider als Obligationen bzw. grundsätzlich jederzeit verfügbar.
- Obligationen-Revival hin oder her: Aufgrund der geringen Verzinsung, des unberechenbaren Zinsänderungsrisikos sowie der mässigen Liquidität von Obligationen ziehen wir für den risikoarmen Teil unseres Portfolios weiterhin das flexible Sparkonto vor.